Kaddas BLOG: Der Rundumcheck

Bevor ich voll in das FreshAirFit Training einstieg, checkte mich Coach Simon erstmal auf Herz und Nieren. Zu den Testings gehört zum einen der Functional Movement Screen, um zu sehen, ob ich irgendwelche Bewegungseinschränkungen habe, die Leistungsbereichanalyse, damit ich weiß, mit welcher Intensität ich trainieren muss, um bestimmte Ziele zu erreichen und letztendlich die Körperfettanalyse, das, wovor ich am meisten Respekt hatte.

Zuerst kam der FMS. Schaff ich locker! Hab ich zumindest gedacht. Die ersten Übungen klappten ganz gut, bis ich dann Liegestützen machen sollte. Ich WOLLTE mich ja schön gleichzeitig hochdrücken, aber mein Bauch lag wie ein nasser Sack auf dem Boden, was dazu führte, dass ich mich erst mühselig mit den Schultern aufrichtete und dann erst Bauch und Hintern hinterherzog. Fazit: Ich hab zwar keine Bewegungseinschränkungen, dafür aber auch keine Rumpfmuskulatur.

Zweites Testing: Trainingsbereiche feststellen mithilfe von Laktatmessung. Dafür kam ich eine gute halbe Stunde mit Pulsuhr aufs Ergometer. Alle fünf Minuten wurde einmal Blut aus dem Ohrläppchen abgenommen und die Stufe erhöht. Während das primäre Ziel dabei sein sollte, festzustellen, bei welcher Intensität ich welche Laktatwerte habe, war meine größere Sorge, nach zwanzig Minuten die Geschwindigkeit nicht mehr halten zu können. Neben meinen Trainingsbereichen weiß ich jetzt auch, dass ich dringend meine Grundlagenausdauer verbessern sollte.

Nachdem ich jetzt schon ziemlich erledigt war, fehlte nur noch eines: Die Körperfettmessung. Seit jeher ist die Waage mein schlimmster Feind gewesen, und seit jeher habe ich, immer wenn ich mein Gewicht irgendwo angeben musste, mindestens drei Kilo abgezogen. Ich schluckte also meinen ganzen Stolz und stieg unter Simons wachsamen Augen auf die Waage: 74,3.

Hatte ich auf einen niedrigeren Wert gehofft? Natürlich. Hatte ich diesen Wert erwartet? Schon irgendwie. Aber natürlich sagt so eine Zahl auf der Waage wenig aus. Weit wichtiger ist es, festzustellen, wieviel von dem Gewicht Fett ist. Mit einem speziellen Gerät maß Simon dann verschiedene Falten aus. Selbst mit 22 Jahren kann man anscheinend schon ganz schön viele Falten haben, von der Bauchfalte über die Oberschenkelfalte bis hin zur Achselfalte. Das Ergebnis war wie erwartet: Etwas zu viel, vor allem am Bauch.

Nach den Testings weiß ich nicht nur eine ganze Menge mehr über meinen Körper, sondern auch, was meine Ziele sind:

  1. Rumpfmuskelatur aufbauen
  2. Grundlagenausdauer verbessern
  3. Falten reduzieren – oder: Fett reduzieren

Außerdem habe ich mir selbst noch ein paar Ziele gesetzt:

  1. Dreimal die Woche Sport machen
  2. Mich gesünder ernähren!

Welchem Trainingsplan ich dabei folge, was ich an meiner Ernährung verändere und wie ich mich in den ersten zwei Wochen Training geschlagen habe, erzähle ich euch dann nächstes Mal!

#MostCompetentTrainers
#StartNow
#TrainHappy

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