Kaddas BLOG: Einfach laufen!?

Seit drei Wochen trainiere ich vier Mal die Woche – auch wenn man es mir noch nicht ansieht. Montag 30 Minuten joggen, Mittwoch Free Motion, Freitag Call me Tabata, Sonntag 30 Minuten joggen.

Mit dem Joggen ist es so eine Sache. Ich habe joggen immer gehasst, weil es für mich anstrengend war und ich es immer als totale Zeitverschwendung empfand. Simon hat mir, wie ich schon erzählt habe, 2×30 Minuten vorgegeben, wenn ich möchte, mit 5 Minuten Pause nach der Hälfte. Das bei einem Pulswert von 154-160. Nachdem mein Ruhepuls bei 70 liegt, ist der Wert für mich nicht besonders hoch, während Markus bei dem Wert vor Anstrengung schon „kotzen“ würde (seine Worte, nicht meine 😉 ). In dem Puls-Bereich trainiere ich meine Grundlagenausdauer, was anscheinend die Voraussetzung für erfolgreiches Training ist (wie man die individuellen Leistungsbereiche feststellt, erfahrt ihr hier).

Zur Motivation legte ich mir erstmal ein komplett neues Trainingsoutfit inklusive Schuhe zu. Bekanntlich trainiert es sich dann besser ;-). Ausgestattet mit neuem Outfit und Puls Uhr ging es dann los – und das erstaunlich einfach. Mir kam das Tempo wirklich super langsam vor, aber dafür war es auch weniger anstrengend. Und so kam es, dass ich die 30 Minuten komplett durchzog, nach ein- zweimal Joggen mit Pause sogar ohne Pause. Zwar hab ich immer noch das Bedürfnis, nach zwanzig Minuten aufzuhören, aber ich mach einfach einen meiner Lieblings-Joggingtracks rein, und dann geht es wieder flüssig ;-). Für alle, die auch etwas Jogging-Motivation in Liedform brauchen, meine Lieblingslieder sind:

 

  • Lose yourself – Eminem (der Klassiker)
  • What´s the Difference – Dr.Dre & Today was a good Day – Ice Cube (für die ersten entspannten Minuten)
  • Remember the name – Fort Minor (Für den Energiekick kurz vor Ende)
  • Calm down – G-Eazy (für die letzten drei Minuten)

 

Mittlerweile habe ich es sogar geschafft, dass meine Beine wie von selbst laufen, ich mir also gar nicht wirklich so viele Gedanken mache, wie anstrengend alles ist, sondern wirklich über Gott und die Welt nachdenken kann. Und es kostet mich auch nicht mehr so viel Überwindung, raus zu gehen und mich zu bewegen. Das einzige, was mich ein bisschen ärgert, sind die Jogger, die mich mit Tempo 30 überholen, während ich wie ein Dackel auf der rechten Spur vor mich hin wackel. Aber mein Tag wird kommen, an dem ich gemütlich an ihnen vorbeijogge, wenn auch vielleicht erst in ein paar Jahren ;-).

 

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