Kaddas BLOG: Und Action… Oder: Happy horrible Training

Run Kadda Run

Seit zwei Wochen nehme ich nun regelmäßig an den FreshAirFit Trainings teil. Regelmäßig, das heißt: mindestens zweimal die Woche. Zusätzlich hat Simon noch ein Extra-Ausdauertraining angeordnet, also entweder noch eine „Trimm dich fit“ Einheit, oder ich gehe selbständig noch einmal die Woche laufen. Wobei selbständig laufen eine halbe Stunde bedeutet. Oder eher bedeuten sollte (-;. Und natürlich immer dabei: Mein neuer Pulsgurt inklusive Uhr, die mir anzeigt, dass ich mich exakt im Fettstoffwechsel befinde. Fettstoffwechsel, klingt spannend. Ich bin ja sehr gespannt wie viel von meinen Pölsterchen schon bald verstoffwechselt sind.

Eine halbe Stunde habe ich leider bis jetzt noch nicht geschafft. Egal wie motiviert ich bin, spätestens nach zwanzig Minuten bleibt mir die Puste weg und meine Füße wollen sich aus unerfindlichen Gründen nicht vom Boden wegbewegen. Umso überraschter war ich, dass ich bei „Trimm dich fit“ so gut mithalten konnte. Zumindest für meine Verhältnisse. Mir hilft es extrem, dass wir zwischen den Laufeinheiten immer eine kleine „Pause“ haben. Wobei man das eigentlich nicht so nennen kann, nachdem wir ja in der Zeit verschiedene Kraft-Übungen machen.

Zwar musste ich bei der letzten Laufeinheit auch etwas früher aufgeben, aber immerhin hab ich meine zwanzig Minuten Grenze geknackt. Check!

Call me Tabata-Kadda

Ein sehr ambivalentes Verhältnis habe ich zum „Call me Tabata“-Training. Während der ganzen Stunde, die wir uns bei Markus abrackerten, wollte ich ihn am liebsten durchgehend anschreien. Ich habe mich selten für etwas so anstrengen müssen und hatte schon nach der Hälfte des Trainings das Gefühl, mich keinen Zentimeter mehr bewegen zu können. Was mir dann den Rest gegeben hat, waren zwanzigsekündige Läufe, dir wir zusammen mit unserem Trainingspartner gegen ein Widerstandsband machen mussten. 20 Sekunden – hört sich nach Nichts an – aber diese können sich, wie ich leidvoll erfahren musste, ähnlich ziehen wie das elastische Band in dem ich hing. Nach den letzten zwanzig Sekunden hab ich dann gar nichts mehr wahrgenommen außer meinem lauten Herzschlag.

Nach dem Training war ich dann zwar echt platt, aber auch ziemlich happy. Das Gefühl am nächsten Tag war dann einfach großartig. Jeden Muskel in seinem Körper zu spüren, auch wenn er weh tut und man kaum noch seine Arme über die Schulterhöhe bekommt, ist unbezahlbar. Ich war zwar richtig fertig, aber auch richtig glücklich. Sport und Endorphine passen zusammen wie die Faust aufs Auge (von meinem Trainer).

Das nächste Mal erzähle ich euch, was der Parasymphatikus ist und ob er mir sympathisch war.

Bis Bald

Eure Kadda

#FitMitAllenSinnen
#StartNow
#TrainHappy

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